Bin ich hier richtig?
Du bist hier richtig, wenn...
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dich Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen im Alltag einschränken.
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du mit bisherigen Ansätzen nicht weitergekommen bist.
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du bereit bist, dich ehrlich mit deinen inneren Mustern auseinanderzusetzen.
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du nicht nur Symptome kontrollieren, sondern verstehen willst, warum dein System immer wieder in diese Dynamik rutsch.
Meine Begleitung ist für dich leider nicht geeignet, wenn...
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du eine akute psychiatrische Notfallbehandlung brauchst.
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du ausschließlich eine klassische Verhaltenstherapie suchst.
Was sind Zwänge?
Zwänge sind wiederkehrende Gedanken oder Handlungen, die sich kaum stoppen lassen -
selbst wenn du eigentlich weißt, dass sie irrational sind.
Sie entstehen oft aus dem Versuch, Sicherheit herzustellen oder unangenehme Gefühle zu vermeiden, verstärken den inneren Druck aber langfristig.
Nicht immer gibt es eine offizielle Diagnose. Entscheidend ist, ob dich diese Muster im Alltag einschränken oder belasten.
Die Zusammenarbeit
Startphase
Dauer: 4 Wochen
Investition: 700 €
In dieser Phase arbeiten wir konkret an deinem Thema.
Du lernst, akute Symptome gezielt zu regulieren und gewinnst dadurch wieder mehr Kontrolle zurück.
Auch zwischen den Terminen hast du die Möglichkeit zum direkten Kontakt bei akuten Situationen. Der Prozess endet nicht mit dem Gesprächstermin, er begleitet dich im Alltag.
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Weiterführender Begleitprozess
Dauer: individuell festgelegt (~ 2–6 Monate)
Investition: 2.000 € – 4.500 €
In diesem Prozess arbeiten wir nicht nur an einzelnen Symptomen, sondern an der gesamten Dynamik hinter deinem Zwang.
Ziel ist keine kurzfristige Linderung, sondern eine nachhaltige Veränderung.
Die Termine finden wöchentlich statt, ganz ohne Zeitdruck.
Intensive Phasen wechseln sich mit stabilisierenden Phasen ab, damit du emotional nicht überfordert wirst.
Auch zwischen den Terminen bleibst du nicht allein.
Bei akuten Belastungssituationen besteht die Möglichkeit zum direkten Kontakt sowie zu zusätzlichen kurzfristigen Terminen.
Der Prozess ist strukturiert, intensiv begleitet und klar auf ein definiertes Ziel ausgerichtet.
So arbeite ich
Meine Arbeit ist klar strukturiert und gleichzeitig flexibel genug,
um auf deine aktuelle Situation einzugehen.
Du erhältst konkrete Werkzeuge für den Umgang mit akuten Symptomen und wir arbeiten an den Auslösern und inneren Dynamiken, die den Zwang immer wieder aktivieren.
Wir schauen gemeinsam hin:
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Welche inneren Muster halten den Druck aufrecht?
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Welche emotionalen Prozesse wirken im Hintergrund?
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Und was braucht es, damit sich diese Dynamik nachhaltig verändern kann?
Es geht nicht nur darum, Symptome zu kontrollieren,
sondern die Grundlage zu verändern, auf der sie entstehen.
Was passiert,
nach der Terminbuchung?
Du wählst dir einen passenden Termin aus und ich rufe dich zum vereinbarten Zeitpunkt an.
In diesem Gespräch geht es nicht um Verkauf, sondern um Klarheit:
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Wo stehst du gerade?
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Was belastet dich wirklich?
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Und ob meine Begleitung für dich sinnvoll ist.
Wenn ich den Eindruck habe, dass meine Begleitung für dich sinnvoll ist,
erhältst du ein klares Angebot mit transparentem Rahmen.
Du entscheidest in Ruhe.
Der richtige Zeitpunkt entsteht nicht.
Er wird entschieden
Viele warten lange darauf, dass es sich ruhiger anfühlt.
Dass irgendwann mehr Stabilität da ist. Mehr Sicherheit. Mehr Kraft.
Doch der perfekte Moment stellt sich selten von allein ein.
Veränderung beginnt nicht automatisch. Sie beginnt mit einem klaren Schritt.
Wenn du bis hier gelesen hast, weißt du vermutlich, dass es so nicht weitergehen soll.
Du brauchst keinen perfekten Moment. Sondern eine Entscheidung.
Buche dir dein Erstgespräch.
Und finde heraus, ob dieser Weg für dich passt.
Marlene Feger
Struktur. Sicherheit. Maschinenbau. So begann mein beruflicher Weg.
Ich arbeitete in der Konstruktion. Systeme, Mechanik, Ursache und Wirkung.
Alles folgte einer klaren Logik.
Und gleichzeitig erlebte ich im privaten Umfeld das Gegenteil: Depressionen, Ängste, psychotische Episoden, Zwänge. Menschen, die ich liebte, verloren innerlich den Halt.
Ich sah nicht nur Diagnosen. Ich sah Warteschleifen, Hoffnungen, Therapieversuche - und die leise Frage: Warum verändert sich trotz aller Bemühungen so wenig?
Irgendwann reichte es mir nicht mehr, nur da zu sein. Ich wollte nicht länger zusehen, ich wollte wirklich etwas bewirken. Also verließ ich den Maschinenbau.
Der Wendepunkt kam mit einem jungen Mann Anfang zwanzig. Zwangsstörung. Mehrere Behandlungen hinter sich. Kaum spürbare Veränderung. Und dann dieser Satz:
„Niemand konnte mir wirklich helfen.“
Nicht Kritik – sondern Hilflosigkeit. Er hatte sich bemüht, seine Behandler hatten sich bemüht, und trotzdem blieb der Zwang. Ich wollte verstehen WARUM.
Also begann meine Suche. Ich habe ausprobiert, hinterfragt, geprüft, vieles angesehen, manches wieder verworfen. Mit jeder Erfahrung wurde klarer:
Es fehlt nicht an Einsatz. Es fehlt oft an einem Verständnis für die innere Logik.
Was ich aus dem Maschinenbau mitgenommen hatte, war mehr als Technik. Es war eine Denkweise: Mechanismen verstehen. Nicht am sichtbaren Symptom arbeiten, sondern die Konstruktion dahinter betrachten.
Ein Zwang wirkt überwältigend, doch im Hintergrund folgt er einer klaren Struktur:
Auslöser → Bewertung → Angst → Handlung → kurzfristige Erleichterung → Verstärkung.
Wer diese Mechanik erkennt, verändert seinen Blick,
und mit dem Blick verändert sich das Handeln.
Ich arbeite bewusst unabhängig vom klassischen Therapiesystem – nicht im Widerspruch, sondern als Ergänzung für Menschen, die spüren, dass noch etwas fehlt.
Ich behandle nicht. Ich erkläre, strukturiere und begleite.
Ein Impuls kann von außen kommen. Doch echte Veränderung entsteht im Inneren. Sie beginnt dort, wo Verstehen auf innere Bereitschaft trifft. Und manchmal braucht es jemanden, der die Mechanik sichtbar macht, damit man erkennt:
Ich bin diesem System nicht ausgeliefert. Und Veränderung ist möglich.

Ausbildungen
* Yager Code
* EMDR
* Hypnose
* Psychologischer Berater

